Ratgeber
ESE Pads: Was ist das eigentlich?
ESE steht für Easy Serving Espresso: ein offener Standard für Espresso-Pads mit 44 mm Durchmesser. Eine Portion Espresso, fertig gepresst im Papierfilter und einzeln verpackt. Passt in jede Maschine mit ESE-Logo, vom Siebträger bis zur Frog aus Neapel.
Einzeln verpacktKurz erklärt
Was bedeutet ESE?
ESE ist die Abkürzung für Easy Serving Espresso. Hinter dem Begriff steht ein offener Industriestandard, den italienische Röstereien und Maschinenhersteller 1998 im Consorzio ESE festgelegt haben. Die Idee stammt von Illy aus Triest und ist einfach: Eine Portion Espresso wird fertig gemahlen, auf 7 Gramm dosiert, gepresst und in einen Papierfilter mit 44 Millimetern Durchmesser eingeschlossen. Dieses Pad passt in jede Maschine, die das ESE-Logo trägt, egal von welchem Hersteller.
Im Italienischen heißen die Pads Cialde (Einzahl: Cialda). Auf den Packungen von Caffè Borbone, Zicaffé oder Ionia steht deshalb oft „Cialde ESE 44“. Gemeint ist immer dasselbe Format.
Der Unterschied zu Kapseln liegt im System: Kapseln sind geschlossene Formate, bei denen Maschine und Kapsel vom selben Hersteller stammen müssen. ESE Pads sind herstellerübergreifend. Sie können die Rösterei wechseln, ohne die Maschine zu wechseln. Und weil Pad und Filter aus Papier sind, bleibt nach dem Espresso nur Kaffeesatz, der in die Biotonne darf.
So funktioniert's
Espresso aus dem Pad in vier Schritten
Keine Mühle, kein Tampern, kein Abwiegen. Der Barista-Teil steckt bereits im Pad.
Pad auspacken
Jedes Pad steckt einzeln in einer aromadichten Hülle. Aufreißen, Pad entnehmen, Hülle in den Restmüll.
Einlegen und Hebel schließen
Das Pad mittig in den Padhalter legen, Hebel kräftig schließen. Die Maschine baut jetzt den Druck auf, aus dem die Crema entsteht.
Taste drücken
Nach etwa 25 Sekunden stehen 25 bis 30 ml Espresso in der vorgewärmten Tasse. Für einen Lungo einfach länger laufen lassen.
Pad entsorgen
Hebel öffnen, gebrauchtes Pad in die Biotonne oder auf den Kompost. Kein Alu, kein Plastik, kein Ausklopfen.
Im Vergleich
ESE Pad, Senseo, Kapsel oder Siebträger?
Vier Systeme, vier Philosophien. ESE Pads sitzen zwischen Kapsel und Siebträger: so bequem wie die Kapsel, so offen und müllarm wie der Siebträger.
| Kriterium | ESE Pad Crifalu | Senseo Pad | Kapsel | Siebträger |
|---|---|---|---|---|
| Format | 44 mm Papierfilter, 7 g Espresso, offener Standard | 70 mm Papierpad, Filterkaffee-Mahlgrad | Herstellerformat, Alu oder Kunststoff, 5 bis 6 g | Loses Pulver, frisch gemahlen, 7 bis 18 g |
| Brühdruck | 9 bis 15 bar, je nach Maschine | Unter 2 bar, Niederdruck | 15 bis 19 bar | 9 bar Brühdruck |
| In der Tasse | Echter Espresso mit Crema, 25 bis 30 ml | Kaffee mit Schaumhaube, kein Espresso | Espresso mit Crema, meist kleinere Dosis | Espresso mit Crema, volle Kontrolle |
| Verpackung & Müll | Pad kompostierbar, Hülle aus Folie | Pad kompostierbar | Alu- oder Plastikkapsel je Tasse | Nur Kaffeesatz |
| Preis pro Tasse | 15 bis 20 Cent, mit Mengenrabatt weniger | Etwa 15 bis 25 Cent | Originalkapseln oft 40 Cent und mehr, kompatible ab etwa 20 Cent | 10 bis 20 Cent aus Bohnen, plus Mühle |
| Passende Maschinen | Frog Revolution, La Piccola, Faber, Siebträger mit ESE-Einsatz | Nur Senseo und baugleiche Padmaschinen | Nur das jeweilige System (Nespresso, A Modo Mio, Dolce Gusto) | Jeder Siebträger, Übung und Mühle nötig |
Preise pro Tasse sind Richtwerte (Stand Oktober 2026). ESE-Preise beziehen sich auf unser Sortiment: zum Beispiel Caffè Borbone Miscela Nera mit 150 Pads für 22,80 €, das sind 15,2 Cent je Espresso.
Welche Maschine passt?
Jede Maschine mit ESE-Logo
Das ESE-Logo auf Maschine oder Verpackung ist die einzige Kompatibilitätsprüfung, die Sie brauchen. Senseo- und Kapselmaschinen fallen heraus.

Unsere Empfehlung
Didiesse Frog Revolution
Die Kult-Padmaschine aus Neapel, seit 2006 für genau ein Ziel gebaut: Espresso aus dem ESE Pad wie an der Bar. Druckhebel, 15 bar, in vier Farben, zu 100 Prozent in Italien gefertigt. Bei uns auch als Starter-Set mit 100 Pads.
Zur Frog RevolutionAlternative
Siebträger mit ESE-Einsatz
Viele Siebträgermaschinen von Gaggia, De'Longhi, Sage oder Lelit liefern ein Padsieb mit oder bieten es als Zubehör an. Achten Sie auf das ESE-Logo in der Bedienungsanleitung. Mit Padsieb brüht der Siebträger die 44-mm-Pads ohne Mühle und ohne Tampern.
Aus der Praxis
Tipps für den perfekten Pad-Espresso
Tasse vorwärmen
Espresso ist nur 25 ml. In einer kalten Tasse verliert er sofort Temperatur und Crema. Kurz heißes Wasser durchlaufen lassen, Tasse ausleeren, dann brühen.
Pad mittig, Hebel fest
Sitzt das Pad schief, läuft Wasser daneben vorbei und der Espresso wird dünn. Beim Schließen des Hebels ruhig Kraft einsetzen, so entsteht der Druck für die Crema.
Kurz halten für mehr Körper
25 bis 30 ml sind die italienische Norm. Wer länger laufen lässt, bekommt mehr Flüssigkeit, aber auch mehr Bitterstoffe. Lieber zwei Pads als einen langen Bezug.
Kühl, trocken, in der Hülle lassen
Dank Einzelverpackung sind ESE Pads ungeöffnet rund zwei Jahre haltbar. Nicht in den Kühlschrank, dort ziehen sie Feuchtigkeit und Fremdgerüche an.
Weiches Wasser, regelmäßig entkalken
Hartes Wasser überdeckt Aromen und setzt den Thermoblock zu. Gefiltertes Wasser und Entkalken alle zwei bis drei Monate halten die Maschine jahrelang in Form.
Sorten durchprobieren
ESE Pads gibt es von kräftig bis mild, von 100 Prozent Arabica bis zur neapolitanischen Robusta-Mischung. Unser Sortiment reicht von Borbone Nera bis Zicaffé Gustosa.
Bereit für den ersten Espresso aus dem Pad?
Bei Crifalu finden Sie ESE Pads von Caffè Borbone, Zicaffé und Ionia, dazu die Frog Revolution als passende Maschine. Ab 6 Paketen liefern wir mit DPD versandkostenfrei.
Aus Neapel, Sizilien und Kampanien
Unsere ESE Pads
Gustosa ESE Pads (Zicaffé) 150 Stk.
Aromatica ESE Kaffeepads 150stk. (Zicaffé)
Don Giovanni ESE Espressopads - 100 Pads (Cialde) - (Ionia)
Miscela Nera Schwarz ESE Pads (Cialde) - (Caffè Borbone)
Rot (rosso) ESE Espressopads - 150 Pads (Cialde) - (Caffè Borbone)
Blau (blu )ESE Espressopads - 150 Pads (Cialde) - (Caffè Borbone)
Oro (Gold) ESE Espressopads - 150 Pads (Cialde) - (Caffè Borbone)
Kundenstimmen
Was Kunden über Crifalu sagen
4,9 von 5 · verifizierte Käufer · Bewertungen über Judge.me
Ein richtig guter Kaffee für alle Varianten
Schnell und günstig gekauft und geliefert.
top espresso
Häufige Fragen zu ESE Pads
Passen ESE Pads in jede Padmaschine?
Nein. ESE Pads passen nur in Maschinen mit ESE-Logo, zum Beispiel die Didiesse Frog oder Siebträger mit Padsieb. Senseo-Maschinen brauchen 70-mm-Pads, Kapselmaschinen ihre eigenen Kapseln. Alle Pads bei Crifalu entsprechen dem ESE-Standard mit 44 mm.
Was ist der Unterschied zwischen ESE Pads und Cialde?
Keiner. Cialde ist das italienische Wort für Pads. Auf italienischen Packungen steht oft „Cialde ESE 44“, gemeint ist das genormte 44-mm-Pad im Papierfilter.
Wie viel Kaffee steckt in einem ESE Pad?
Rund 7 Gramm gemahlener und bereits gepresster Espresso, genau die Menge für einen italienischen Espresso mit 25 bis 30 ml. Für einen doppelten Espresso verwenden Sie zwei Pads nacheinander.
Sind ESE Pads umweltfreundlich?
Das Pad selbst besteht aus Papierfilter und Kaffee und darf nach dem Brühen in die Biotonne oder auf den Kompost. Nur die Einzelhülle, die das Aroma schützt, gehört in den Restmüll. Im Vergleich zur Aluminium- oder Kunststoffkapsel fällt deutlich weniger Verpackungsmüll an.
Wie lange sind ESE Pads haltbar?
Ungeöffnet in der Einzelhülle in der Regel 18 bis 24 Monate ab Röstung. Das Mindesthaltbarkeitsdatum steht auf jeder Packung. Kühl, trocken und dunkel lagern, aber nicht im Kühlschrank.
Was kostet ein Espresso aus dem ESE Pad?
Bei Crifalu zwischen 15 und 20 Cent je Tasse, zum Beispiel Caffè Borbone Miscela Nera mit 150 Pads für 22,80 €. Ab der zweiten Packung greift bei vielen Sorten ein Mengenrabatt, ab 6 Paketen liefern wir mit DPD versandkostenfrei.
Welche Maschine empfehlen Sie für ESE Pads?
Die Didiesse Frog Revolution: eine reine ESE-Padmaschine aus Neapel mit Druckhebel und 15 bar, robust und seit 2006 bewährt. Bei uns gibt es sie in vier Farben, auf Wunsch als Starter-Set mit 100 Pads.










